Haus Aussel - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Haus Aussel

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Gütersloh

Adresse

Haus Aussel
Lippstädter Straße 133
33378 Rheda-Wiedenbrück-Batenhorst (Kreis Gütersloh)
Haus-Aussel.de

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Geschichte
  

Besitzergeschichte

1197 werden die auf dem  Burgmannsgut Aussel ansässigen Herren von Odesloe, Burgmänner der Grafen von Rietberg und später der Bischöfe von Osnabrück, erstmals urkundlich erwähnt.  

Im 15. Jahrhundert gelang Haus Aussel durch Erbschaft an die Herren von Hachmester, die es zu Beginn des 16. Jahrhunderts an Moritz I. von Amelunxen, Droste des osnabrückischen Amtes Reckenberg in Wiedenbrück, verkauften.  

Im 17. Jahrhundert kam Haus Aussel durch Erbschaft an die Familie von Haxthausen.

Im 18. Jahrhundert befand sich das Haus in Händen der Familie Rübell von Biberach und anschließlich den Händen des osnabrückischen Domherren von Juden, der es 1830 an seinen Verwalter Conrad Schäfer verkaufte.  

Die Familie Henkelmann kam durch Erbschaft in den Besitz des Hauses, das sie fortan landwirtschaftlich nutzte.

1979 wurde das Haus durch den jetzigen Eigentümer erworben.
     

Baugeschichte

Moritz II. von Amelunxen erbaute 1580 das heute noch erhaltene zweigeschossige Fachwerkherrenhaus mit seinen 4 Ecktürmen. Einerseits zeichnet sich das Haupthaus durch seinen adeligen Charakter aus. Andererseits verfügt es über zahlreiche bäuerliche Elemente, wie z.B. eine Querdeele.

Das großes Stall- und Scheuengebäude wurde 1689 erbaut.  

Der Schweinestall mit Remise wurde anstelle eines Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissenen Torhauses erbaut.  

Im 18. Jahrhundert wurden an dem Haupthaus Umbaumaßnahmen vorgenommen. Es erfolgte der Einbau eines Treppenhauses und eines großen stützenfreien Saales im Obergeschoss sowie mit Erneuerung sämtlicher Türen und Fenster.

Im 19. Jahrhundert wurden Veränderungen an der Raumverteilung vorgenommen sowie die westlichen Ecktürme verbreitet.  

Im Zuge der Renovierungs- und Wiederherstellungsarbeiten gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurden die Veränderungen des 19. Jahrhunderts am Haupthaus entfernt. Zeitgleich wurden auch die übrigen Gebäude renoviert. Ein unbedeutendes Wirtschaftsgebäude am östlichen Ende des Areals, außerhalb des Hofraumes und auf dem Bereich der ehemaligen Gräfte gelegen, wurde zur Wiederherstellung des Gräftenrings abgerissen.
 

Fotos
  

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