Haus Brockhausen - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Haus Brockhausen

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Soest

Adresse
 
Haus Brockhausen
Haus Brockhausen 2
59510 Lippetal-Brockhausen
  

Karte
          

Geschichte
  

Besitzergeschichte
  
Das ehemalige Rittergut Haus Brockhausen befand sich zunächst als Lehen der
Grafen von Arnsberg in den Händen der Familie von Brockhausen. Es folgte die Familie von Plettenberg und ab 1412 durch Kauf Johann von Oldenbreckerfeld (Altenbreckerfeld).
 
1511 erwarb der Soester Bürgermeister Johann von Esbeck (Esbach) das Gut.
  
1668 wurde Brockhausen durch Goswin von Esbach zum Fideikommissgut erklärt.
 
Nachdem 1679 eine ältere Schwester auf ihr Erbrecht verzichtet hat, erbte Anna Maria Elisabeth von Esbach, die mit Johann Florenz von
Krane zu Matena verheiratet war, das Haus Brockhausen. Der Erbverzicht wurde jedoch 1680 durch den Ehemann der älteren Schwester, Johann Goswin von Dolffs für unwirksam erklärt. Der Rechtsstreit endete 1682 mit einem Vergleich.
  
1692 erbte Franz Dietrich Florenz von Krane Haus Brockhausen.
  
Erbtochter Auguste von Krane brachte das Haus mit in die 1863 geschlossene Ehe mit Maximilian von Kleinsorgen aus Schüren ein.
 
1958 verkaufte Karl-Sturm von Kleinsorgen Haus Brückhausen an Friedrich Hautkapp aus Bochum-Querenburg. Derzeit gehörten zu dem Gut 107 ha Land.
 
Heute befindet sich das Gut im Eigentum von dem Agraringenieur Friedrich Haukapp, der es seit 1963 in Eigenregie bewirtschaftet.
  

Baugeschichte
   
Das barocke Fachwerkherrenhaus von 1752 wurde 1970 wegen Baufälligkeit abgerissen. Große Teile der Rokokoausstattung wurden in den Erbdrostenhof in Münster eingebaut.
  
Die Gräften wurden nach und nach zugeschüttet.
  
1962 ließ die Familie Haukapp ein neues Herrenhaus erbauen, an dem sich eine Glocke von 1608 befindet, die sich zuvor an dem alten Herrenhaus befand.
  
Heute noch erhalten ist eine Scheune mit Wohnteil, die nach 1875 auf älteren Fundamenten errichtet wurde. Ein neuerer Stall befindet sich an der Südseite des Hofes. Im Nordwesten befand sich das Mühlengebäude, das 1950 abgerissen worden ist, und ein großer Geräteschuppen.
   

 
 
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