Schloss Bruchhausen - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Schloss Bruchhausen

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Hochsauerlandkreis

Adresse
             
Freiherr von Fürstenberg Gaugreben´sche Verwaltung
Schloßhof 1
http://www.fuerstenberg-gaugreben.de/
59939 Olsberg-Bruchhausen (Hochsauerlandkreis)
Gaugreben.de
    

Karte
     

        
Besichtigungsmöglichkeiten


Eine Besichtigung des Haupthauses ist nicht möglich. Im Übrigen finden sich auf der o.g. Homepage hinreichende Hinweise, in welchem Umfang ein Besichtigung möglich ist. Gleiches gilt für die Schilder, die um das Schloss herum aufgestellt sind.
 

Geschichte
   

Besitzergeschichte

Zunächst befand sich das Gut seit 1150 in den Händen der Ritter von Bruchhausen, die seit dem Ende des 12. Jahrhunderts als Gefolgsleute der Grafen von Arnsberg nachweisbar sind. Die Familie belegte eine bedeutende Stellung innerhalb des Lehnsverbandes des Arnsberger Grafen.

1475 gelang Bruchhausen als Heiratsgut durch die Erbtochter der Familie von Bruchhausen an Hermann von Gaugreben zu Goddelsheim, der Gaugraf des Gaugegerichts zu Medebach war.  

1911 starb der letzte männliche Nachkomme der Familie von Gaugreben aus. Darauf hin adoptierte Therese von Gaugreben im Jahre 1918 ihre Nichte Auguste Freiin von Schönau-Wehr. Durch königlich-preußische Kabinettsorder vom 31. Oktober 1918 wurde ihr der Name Gaugreben-Schönau verliehen. Sie heiratete 1918, Ferdinand von Lüninck zu Ostwig, der am 14.11.1944 als Widerstandskämpfer erhängt wurde. Die Erbtochter Marie-Theres Freiin von Lüninck heiratete Clemens Freiherr Fürstenberg. Sie erbte 1945 den Besitz.

Heute befinden sich Schloss und Gut Bruchhausen im Eigentum der Familie von Fürstenberg-Gaugreben.  
 

Baugeschichte
  
Das heute noch erhaltene Schloss wurde 1550 auf den Resten eines Vorgängerbaus, einem Wohnturm aus dem 14. Jahrhundert erbaut. Das Schloss ist ein zweigeschossiger verputzter Bruchsteinbau, der sich auf einem Sockelgeschoss von 16,5 x 12 Meter erhebt.  

Im 16. Jahrhundert wurde das Haupthaus nach Norden hin erweitert. Ferner wurde der halbrunde Treppenturm an der Ostseite angebaut. Das Dach ist mit Schiefer gedeckt.

Weitere bauliche Veränderungen folgten 1606, 1811 und 1816. So wurde u.a. der Fachwerkgiebel mit Krüppelwalm an der Nordseite nachträglich angebaut.  

An Stelle einer hölzernen Zugbrücke wurde 1898 über dem Wassergraben eine gemauerte Brücke errichtet. Das Haupthaus ist von einem 10 Meter breiten und 2 Meter tiefen Wassergraben umgeben.  

Die spätgotische Schlosskapelle wurde 1830 wegen Baufälligkeit abgerissen.  

Östlich des Schloss befindet sich das zweigeschossige Renteigebäude aus dem Jahre 1788, das teilweise aus Bruchsteinmauerwerk und teilweise aus Fachwerk besteht.
  

Fotos
    

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