Haus Bying - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Haus Bying

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Coesfeld

Adresse

Haus Byink
Byinkstraße 20
59387 Ascheberg-Davensberg (Kreis Coesfeld)
  

Karte
   

  
Besichtigungsmöglichkeiten


Eine Besichtigung ist lediglich von den etwas entfernt liegenden öffentlichen Straßen aus möglich. Die Straße, die unmittelbar zum Haus Byink führt, ist mit einem Durchfahrt verboten Schild versehen und einem weiteren Schild mit der Aufschrift „Privat - Unbefugten ist das Betreten verboten - Der Eigentümer“.
   

Geschichte
  

Besitzergeschichte

Gegen 1400 gehörte Haus Byink den Herren von Ascheberg.

1698 vermachte der Domherr Heidenreich von Ascheberg Haus Byink Christoph Engelbert von Beverförde-Werries. Dieser Stamm starb 1780 mit dem - bereits bei
Schloss Oberwerries genannten - tollen Werries aus. Sein Erbe wurde der Sohn seines Vetters, Friedrich Clemens von Elverfeld. Fortan führte die Familie den Namen Elverfeld-Beverförde. Nachkommen der Familie leben noch heute auf Haus Byink.
              

Baugeschichte

Gegen 1550 ließ der Droste von Stromberg, Heinrich von Ascheberg, die bestehende Zweiinselanlage durch Neubauten ersetzen. Bereits im 18. Jahrhundert existierten die Trenngräben nicht mehr.

Das zweigeschossige Renaissancetorhaus wurde 1561 für Heinrich von Ascheberg errichtet. Die Tordurchfahrt wird durch zwei dreiviertelrunden Türme bewacht. Über der Tordurchfahrt befindet sich das Allianzwappen der Bauherren, Heinrich von Ascheberg und seiner Frau Anna von der Recke. Die Dreistaffelgiebel tragen Halbkreisaufsätze. Gegliedert wird die Backsteinfassade durch umlaufende Gurtgesimse.

Dem Torhaus gegenüberliegend, befindet sich das eingeschossige Bauhaus, das bereits 1558 erbaut wurde. Es befindet sich auf der ehemaligen Vorburg. Versehen ist es mit einem Dreistaffelgiebel und Halbrosetten.

Das Herrenhaus, das an der Stelle der heutigen Stallungen stand, existiert nicht mehr. Zudem sind große Teile der Gräfte nicht mehr vorhanden. Ebenso besteht die Wallanlage nicht mehr, in die das Torhaus integriert war.
 

Fotos
   

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