Burg Dringenberg - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Burg Dringenberg

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Hoexter

Adresse

Burg Dringenberg
Am Rathausplatz 2
33014 Bad Driburg-Dringenberg (Kreis Höxter)
 

Karte
     


     
Besichtigungsmöglichkeiten

   

Außen- und Innenhofbesichtung
Eine Außenbesichtigung ist jederzeit möglich. Ferner kann der Innenhof besichtigt werden.

Innenbesichtigung
Eine Innenbesichtigung ist zu folgenden Zeiten möglich:

 

Mittwochs
Samstags
Sonntags

14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 17:30 Uhr  
                  

Geschichte
     

Besitzergeschichte
               
Die Burg Dringenberg wurde in den Jahren 1318 bis 1323 für den Paderborner Fürstbischof Bernhard V. zur Lippe errichtet. 1316 hatte er als Paderborner Domprobst von den Grafen zu Everstein aus Polle a.d. Weser die Freigrafschaft Dringen erworben. 1321 wurde er Paderborner Fürstbischof. Die Freigrafschaft schenkte er 1323 der Paderborner Kirche.

Die Burg diente den Paderborner Bischöfen als Sommerresidenz.

Bernhard V. zur Lippe verlieh der Stadt Dringenberg am 09.08.1323 die Stadtrechte, die 1330 erweitert wurden.

1389 wurde die Burg für einige Zeit an den Raubritter Friedrich von Pattberg verpfändet. Er hat die Burg als Lösegeld für gefangene Soldaten des Paderborner Bischofs erhalten.
Nach der Säkularisation wurde Dringenberg 1803 preußische Staatsdomäne.

1825 ging die Burg in den Besitz der Stadt Dringenberg für 10.500 Taler über und wurde Sitz der Verwaltung des Amtes Dringenberg.
              

Baugeschichte

Die Burg ist eine unregelmäßig viereckige Ringmaueranlage. Im  Nordwesten befindet sich ein Wehrturm.

Östlich und südlich der Burg befindet sich der Burggraben.  

Das zweigeschossige Torhaus wurde 1488/1489 für Simon III. zur Lippe erbaut. Er ließ ebenfalls auch Teile des Südflügels erbauen.

Im 16. Jahrhundert folgten weitere Um- und Ausbauten für den Bischof Rembert von Kerssenbrock.

Im Dreißigjährigen Jährigen Krieg, am Frohnleichnahmstag 1646, wurde die Burg durch die Truppen des schwedischen Generalmajors Duclas in Brand gesetzt. Die Burg wurde verheerend zerstört. Erst nach 1651, unter dem Fürstbischof Adolph von der Reck, wurde mit der Beseitigung der Kriegsschäden begonnen.

Weitere Ausbauten folgten im 18. Jahrhundert unter dem Fürstbischof Franz Arnold von Wollf-Metternich.

Der Burgbrunnen im Innenhof, mit einer Tiefe von 40 m, stammt aus dem Jahr 1320.

Die Burgkapelle wurde 1983 umfassend renoviert. Im September des Jahres wurden die Arbeiten abgeschlossen. Weitere Renovierungsarbeiten folgten in den nachfolgenden Jahrzehnten.

Auf dem Burggelände bzw. in den Räumen der Burg befindet sich das örtliche Heimatmuseum, eine Glasausstellung sowie weitere wechselnde Ausstellungen. Vereinzelt präsentieren Künstler ihr Werke.
       

Karte
        

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