Haus Düsse - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Haus Düsse

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Soest

Adresse
  
Landwirtschaftszentrum Haus Düsse
Gut Düssse
Haus Düsse 2
59505 Bad Sassendorf-Ostinghausen (Kreis Soest)
Duesse.de
  

Karte
          


Besichtigungsmöglichkeiten  
   

Innenbesichtigung
Eine Innenbesichtigung ist - vermutlich - nur nach Voranmeldung möglich.

Außenbesichtigung
Eine Außenbesichtigung von den umliegenden Straßen ist möglich.

Innenhofbesichtigung
Eine Innenhofbesichtigung ist ebenfalls möglich.  
  

Geschichte
  

Besitzergeschichte

1222 wurde Haus Düsse erstmalig als Gut Ostinghausen urkundlich erwähnt.

Bis zum Dreißigjährigen Krieg befand sich Düsse in den Händen zahlreicher Besitzer. Darunter die Herren von Arnsberg, von Plettenberg, von Ketteler, von Schorlemer und von Fürstenberg.

Während des Dreißigjährigen Krieges folgt der Namensgeber des Gutes, nämlich der Reichskommissar Adrian Arens von der Düsse, der am 05.12.1640 das Anwesen von der Familie von Fürstenberg erwarb. Düsse war holländischer Flüchtling. Sein Schwiegervater Jan von Oldenbarnfeld wurde 1619 auf Befehl Moritz von Ornaniens hingerichtet.

Franz Wilhelm von Düsse, der 1739 im Krieg gegen die Türken starb, hinterließ eine Witwe, die in zweiter Ehe den Reichsfreiherren von Ledebur-Wicheln heiratete und in diese Ehe Haus Düsse mit einbrachte.
 
1890 überließ Friedrich von Ledebur-Wicheln seinem Schwager, dem Graf von Landsberg-Velen und Gemen Haus Düsse, der es bereits am 15.08.1907 an die Provinz Westfalen weiterveräußerte.
 
1937 erwarb der Landesbauernverband Westfalen - der Vorläufer des heutigen Besitzers (Landwirtschaftskammer) - das Gut.

Vorübergehend wurde Haus Düsse 1945 zur Unterbringung polnischer und russischer Fremdarbeiter beschlagnahmt. Danach folgte eine Heeresfachschule der Britischen Rheinarmee.
 
Seit dem Winter 1950/1951 wird Haus Düsse von der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe bewirtschaftet. In dem Gut werden Landwirte aus- und fortgebildet und zudem werden landwirtschaftliche Versuche durchgeführt.
         

Baugeschichte

Das Herrenhaus ist ein zweigeschossiger Bau mit Barockportal und einem Seitenflügel, das im 16. Jahrhundert errichtet wurde.
 
1655 wurde das heute noch erhaltene Herrenhaus erweitert und umgestaltet.
  
Über dem Haupteingang befindet sich das Wappen der Familie von Ledebur-Wicheln.
 
Die ältesten Teile der Wirtschaftsgebäude stammen aus dem 18. Jahrhundert. Im 20. Jahrhundert sind zahlreiche neue Wirtschaftsgebäude hinzugekommen. So wurde beispielsweise 1955 ein Schulgebäude hinzugefügt und außerhalb des Wirtschaftshofs 1960 bis 1961 eine neue Mastprüfungsanstalt errichtet, die Platz für 400 Schweine in Einzelboxen bietet.
   

Fotos
        

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