Haus von Droste zu Erwitte - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Haus von Droste zu Erwitte

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Soest

Adresse
  
Marien-Hospital gem. GmbH                                                 Von Hoerde'sches Marienhospital  Erwitte gem. GmbH

Von-Droste-Straße 14
59597 Erwitte (Kreis Soest)
Marien-Hospital-Erwitte.de
       

Karte
          

   
Geschichte


Zunächst befand sich das Schloss im Eigentum der Familie von Droste zu Erwitte. Das Schloss war Stammsitz der Familie von Droste zu Erwitte.

Unweit des Schlosses der Familie von Droste zu Erwitte, in unmittelbarer Sichtnähe, befindet sich Landsbergische Schloss. Das Schloss der Familie von Droste zu Erwitte wurde von 1701 bis 1703 erbaut wurde. Es handelt sich um einen stattlichen Rechteckbau mit 11 Fensterachsen. Der Mittelrisalt mit dem barocken Portal nimmt 3 Fensterachsen ein. Der Vorgängerbau war nach einer Teilung der Familie von Landsberg im Jahre 1503 entstanden.

Durch Heirat gelang das Schloss in die Hände der Familie von Hörde.

Als der Kammerherr Engelbert Freiherr von Hoerde zu Schwarzenraben 1846 kinderlos starb, verwaltete seine Witwe Kunigunde, geb. Freiin von Asbeck, vermählt sich mit dem Oberst von der Decken, die Güter und verschenkte 1860 den Besitz in Erwitte der Erwitter Pfarrei St. Laurentius unter der Bedingung in dem Schlossgebäude ein Krankenhaus und eine Vikarwohnung einzurichten, wie dies ihr verstorbener Gatte testamentarisch festgelegt hatte. Es entstand die von Hoerde´sche Stiftung, das heutige Marienhospital. 1860 nahmen Schwestern der Genossenschaft der Armen Dienstmägde Jesu Christi ihre Arbeit in dem Schlossgebäude auf, die sie bis 1984 fortführten. Wegen Schwesternmangels zog die Ordensleitung die letzten Schwestern aus Erwitte am 31. Januar 1984 zurück.

1897 wurde ein Erweiterungsbau des Krankenhauses eingeweiht. Die Einweihung eines 2. Erweiterungsbaus folgte im Jahre 1911. Weitere Ausbaumaßnahmen folgten bis in die heutige Zeit.

1924 brannte das Schlossgebäude bis auf die Umfassungsmauern ab. Bereits 1925 wurde das Haupthaus wieder aufgebaut. Dabei wurde das Dachgeschoss ausgebaut, wobei der ehemalige Mittelrisalit nicht mehr mit einem Dreiecksgiebel versehen wurde.
               

Fotos
         

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