Schloss Freckenhorst - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Schloss Freckenhorst

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Warendorf

Adresse
  
Schloss Freckenhorst
Everwordstr. 10
48231 Warendorf-Freckenhorst (Kreis Warendorf)
  

Karte
           

    
Besichtigungsmöglichkeiten

  
Von den umliegenden öffentlich zugänglichen Wegen ist ein eingeschränkter Blickkontakt möglich. Ob zudem das Gelände betreten werden darf bzw. in welchem Umfang ist mir schleierhaft. Einerseits fehlt ein ausdrückliches Verbotsschild am Eingang des Geländes, andererseits handelt es sich um Privatbesitz, so dass ein solches ausdrückliches Verbotsschild nicht erforderlich ist. Jedenfalls weist ein Schild mit der Aufschrift "Sängerweg" oder so ähnlich unmittelbar auf das Gelände. Bei dem Rundgang auf dem Gelände stellte sich jedoch heraus, dass zumindest Teile der Anlage - ausweislich eines Schildes - nicht betreten werden dürfen. Deshalb ist vermutlich davon auszugehen, dass die Anlage teilzugänglich ist.
  
Auch bei dieser Anlage wäre es zu bergüßen, wenn am Eingang eine eindeutige Benutzungsregelungs ausgehängt werden würde bzw. eindeutig und unmissverständlich der Zutritt zur Gesamtanlage untersagt würde.
  
Gelegentlich finden im Park Open-Air-Veranstaltungen statt.

Das Anwesen ist bewohnt. Vermutlich sind zumindest Teile der Anlage vermietet.

    

Geschichte
   

1740 entstand östlich der Stiftskirche eine neue Abtei im Barockbaustil für die Äbtissin Clara Francisca von Westerholt-Lembeck. Baumeister war der Paderborner Hofarchitekt Franz Christoph von Nagel. Es entstand ein rechteckiges zweigeschossiges Herrenhaus mit breitem Mittelrisalit, der von einem Dreiecksgiebel und Eckpilastern geziert wird. Zudem verfügt das Haus um einen rückwärtigen Flügel. Eine zweiseitige geschwungene Freitreppe führt zum Mittelportal, das über eine bekrönte Ballustrade verfügt. Ursprünglich war das Gebäude mit einem abgewalmten Dach versehen.

  
Über dem Giebeldreieck befindet sich das Wapppen der Erbauerin.
  
Im Inneren befinden sich geschnitzte Truhen und Schränke.
  
Am 21.08.1827 verkaufte die Preußische Regierung in Münster, die durch die Säkularisation in den Besitz der Abteil gekommen war, die Abtei nebst Ackerland von 927 Morgen an den Oberstleutnant G. H. Zühleke, der die Abtei 1841 an Karl Graf von Merveldt weiterverkaufte. Heute befindet sich das Schloss immer noch in dem Eigentum der Familie von Westerholt-Merveldt.
  
Am 05.08.1844 ist der Besitz als Rittergut in das Matrikel eingetragen worden.
              

Fotos
          

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