Haus Hilbeck - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Haus Hilbeck

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Soest

Adresse
  
Haus Hilbeck
Allener Straße 8
59457 Werl-Hilbeck (Kreis Soest)
  

Karte
          


   
Geschichte

  

Besitzergeschichte
   

Haus Hilbeck wird erstmals 1396 urkundlich als Stützpunkt der Grafschaft Mark gegenüber dem angrenzenden kurkölnischen Herzogtum Westfalen erwähnt.


Von 1401 bis ins 16. Jahrhundert war die Familie von Pentling auf Haus Hilbeck ansässig.

  

1594 gelang Bernhard von Münster zu Meinhövel in den Besitz des Hauses. Nach dessen Tod, 1625, wurde ein jahrzehntelanger Erbprozess mit Wilhelm von Hugenpoet und Gerhard von Galen geführt, die als Erben der Anna von Pentling von Haus Hilbeck Besitz ergriffen. Durch Vergleich erhielt die Familie von Münster das Haus.

  

Johann von Diepenbrock und Karl von Wartensleben erhielten in der darauffolgenden Zeit das Gut durch Heirat.

  

1726 erwarb Christian Friedrich Freiherr von Plettenberg-Heeren Haus Hilbeck, dessen Nachkommen sich heute noch immer in dessen Besitz befinden.

   

Bis 1924 wurden die landwirtschaftlichen Flächen verpachtet. Seitdem erfolgt die Bewirtschaftung durch die Familie von Plettenberg-Heeren.

  

Haus Hilbeck und Haus Heeren wurden zusammen von Haus Heeren aus bewirtschaftet. Nach dem Tod des Wilhelm Adolf Graf von Plettenberg-Heeren, 1950, erbten seine beiden Söhne Haus Heeren und Haus Hilbeck. Der älteste Sohn Friedrich, der auf Haus Sandfort ansässig ist, verpachtet seinen Teil an seinen jüngeren Bruder Jobst Heinrich, der 1962 von Heeren nach Hilbeck zog und seitdem das Gut bewirtschaftete. Aus der Ehe mit Brunhild von Prittwitz und Gaffron gingen zwei Kinder hervor. Der 1966 geborene Sohn, Friedrich Christian, ist an dem Gut beteiligt.

  

Jobst Henrich Freiherr von Plettenberg zog 1971 wieder mit seiner Familie nach Haus Heeren. Im Gegenzug zog seine Mutter Emilie Gräfin von Plettenberg-Heeren, geb. Gräfin Eckbrecht von Dürckheim-Montmartin von Heeren nach Hilbeck. Sie ist in zweiter Ehe mit dem Juristen und Landwirt Dr. Ernst Friedemann Freiherr von Münchhausen verheiratet.

   

Noch heute befindet sich das Recht den evangelischen Pfarrer zu bestimmen in den Händen der Familie von Plettenberg
-Heeren.
  

Baugeschichte
      
Die Gestalt der ehemaligen Wasserburg ist heute nicht mehr bekannt. Sämtliche Gräften existieren heute nicht mehr.
  
Wann die heute noch erhaltenen Gebäude errichtet worden sind, ist unklar. Fest steht lediglich, dass sie nach 1798 errichtet worden sind. Fraglich ist zudem, ob die erhaltenen Gebäude unter Einbeziehung älterer Reste erbaut wurden.
  

Fotos
             

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü