Haus Hohenover - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Haus Hohenover

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Stadt Hamm

Adresse
 
Haus Hohenover
Rhynernstraße 2
59071 Hamm-Norddinker (Stadt Hamm)
 

Karte
 


Geschichte
 
Haus Hohenover ist eine ehemalige Wasserburg an der Grenze zum Kreis Soest. Hohenover bedeutet "hohes Ufer".
 

Besitzergeschichte
 
Bis 1634 befand sich das Haus Hohenover im Besitz der Familie von Galen. 1634 belegten die Gläubiger des Balthasar von Galen nach dessen Tod das verschuldete Gut mit Beschlag. Balthasars Sohn Johann Dietrich von Galen verkaufte sein Erbe 1667 an Franz von Bodelschwingh, Obrist und Kommandant zu Hamm, dessen Witwe und Tochter Hohenover 1690 an Friedrich Heinrich von Waldenheim gen. Potgießer zu Heidhof und Braam und seine Ehefrau Anna Christine von Neheim verkauften. Die aus dieser Ehe stammende Tochter Clara Sibilla, Ehefrau des Johann Wilhelm von Ossenbruch zur Wiesche, verkaufte 1701 Hohenover an Johann Casper von Neheim. Dessen Sohn Johann Adolf wiederum verkaufte das Gut zusammen mit dem freien Gut Vogelhaus 1745 an den Justizrat Christian Albert zur Heiden, Bürgermeister zu Hamm.
 
1823 folgte der Verkauf der Gläubiger der Eigentümerfamilie von Devivevre an Friedrich Leopold Freiherr von
Fürstenberg-Herdringen. Nach seinem Tod ging Hohenover an seinen Sohn Friedrich Freiherr von Fürstenberg zu Körtlinghausen.

Am 28.11.1872 verkaufte die Familie von
Fürstenberg zu Körtlinghausen Hohenover an die Familie Böning gen. Blanke. Nachfahren der Familie sind auch noch heute im Besitz der Anlage.
          

Baugeschichte
 
Die Familie von Heiden ließ ein neues zweigeschossiges Herrenhaus aus Backstein erbauen, das 1783 fertig gestellt wurde. Das Familienwappen befindet sich über dem Eingangsportal mit der Umschrift „Quieti dedicatum MDCCLXXXI“.

Das alte Torhaus und die Vorburggebäude existieren heute nicht mehr.
 

 
 
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