Gut Holthausen - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Gut Holthausen

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Paderborn

Adresse

Gut Holthausen
Briloner Straße 80
33142 Büren (Kreis Paderborn)
Gut-Holthausen.de
 

Karte
           

    
Besichtigungsmöglichkeiten


Es ist lediglich Blickkontakt von den umliegenden Straßen aus erlaubt.
   

Geschichte
    

Besitzergeschichte

Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster wurde 1243 durch die Frei- und Edelherren Berthold und Dettmar von Büren für den Orden des heiligen Bernardus gestiftet. Auf dem Klostergelände lag die Begräbnisstätte der Familie von Büren, die bis zu ihrem Aussterben mit Moritz von Büren im Jahr 1661 das Kloster förderten. Die Erben des Moriz von Büren, der Jesuitenorden, übte anschließend die Aufsicht über den Orden aus.  
1810 wurde das Kloster aufgehoben und 1811 gelang es nebst etwa 160 ha landwirtschaftlichen Besitz durch Kauf in den Besitz des Freiherrn Franz-Joseph Freiherr von und zu Brenken zu Erpernburg. Dieser verlegte 1817 seinen Alterssitz auf das Gut Holthausen, lebte hier bis zu seinem Tod im Jahre 1832 mit seiner 1848 verstorbenen Gemahlin, einer geborenen Freiin von Wolff-Metternich aus dem Hause Wehrden. Durch Testament wurde Holthausen dem Familien-Fideicomisse zugeschlagen und zum Witwensitze für die Erpernburger Linie bestimmt.  

Ab 1851 wurde Holthausen als repräsentativer Wohn- und Dienstsitz mehrere Bürener Landräte, den Freiherrn von und zu Brenken, genutzt.

Seit 1944 bewohnte Maria Freifrau von Fürstenberg, geb. Freiin von Brenken, Holthausen. Die Familie bewirtschaftet bis heute die Anlage als Gutshof. Jetziger Eigentümer ist Dr. Peter Freiherr von Fürstenberg.  
   

Baugeschichte

Seinen heute noch erhaltenen Zustand erhielt das Gut im Rahmen von umfangreichen Instandsetzungs- und Umbaumaßnahmen im 18. Jahrhundert. Im Rahmen dieser Arbeiten blieb die mittelalterliche Gesamtgliederung, bestehend aus einem zweigeschossigen Gebäude-Geviert, das einen kleinen Innenhof mit Kreuzgang, weitestgehend erhalten. Allerdings wurden die Gebäude neu gestalte im Stil des schlichten Barock. Der Nordflügel wird von der Klosterkirche mit dem barocken Dachreiter eingenommen. Die gotischen Klosterkirche wurde um 1700 die barocke Kapelle "St. Peter und Paul" ersetzt.

Das Klostergebäude wurde 1660, 1743 und 1813 umgebaut.

Die vorgelagerten Wirtschaftsgebäude mit den Treppengiebeln wurden 1846 erbaut.
 

Fotos
          

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