Gut Iggenhausen - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Gut Iggenhausen

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Lippe

Adresse

Rittergut Iggenhausen
Iggenhausen 1 http://www.iggenhausen.de/ Moritz v. Eckardstein (0177-3212466) vonEckardstein.de

32791 Lage-Iggenhausen (Kreis Lippe)
Christina Frfr v. Eckardstein (Tel.: 05232/2189 (Privat); Mobil: 0177/3723631)
    

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Geschichte
  

Besitzergeschichte

Zu Beginn des 11. Jahrhunderts erwarb das Kloster Corvey Iggenhausen. Zu dieser Zeit gab es eine Turmhügelanlage, von der heute lediglich noch Teile der Ringmauer erhalten sind.  

Das Kloster Corvey blieb bis 1806 Eigentümer der Anlage. Es belehnte in der Zwischenzeit unterschiedliche Familien mit dem Gut, die häufig durch Vermählung in den Besitz des Gutes kamen. Zunächst befand sich das Gut ab ca. 1200 in den Händen der Herren von Iggenhausen. Ihnen folgten ab 1505 die Herren von Exter und ab 1550 die Herren von Brink. Simon von dem Brink, dessen Gemahlin eine geb. Gräfin Esch war, führte ein luxuriöses Leben, das dazu führte, dass er sich überschuldete. Sein Sohn Albert sah sich nach dem Tod Simons gezwungen das Gut Iggenhausen an die Witwe seines Großoheims, Johann Ditrich von dem Brink, und deren Söhne, Johann Ditrich und Eustachius, abzutreten.

Ab 1769 folgten die Freiherren von Blomberg, die seit 1806 Eigentümer des Gutes waren. Ab 1941 befand sich das Gut im Eigentum der Freifrau von Eckardstein, geb. Freiin v. Blomberg. Das Gut befindet sich auch noch heute im Eigentum der Familie von Eckhardstein.
         

Baugeschichte

Das heute noch erhaltene neugotische Herrenhaus wurde zwischen 1856 und 1865 durch August und Friedrich von Blomberg erbaut.  
  
Die eingeschossigen Wirtschaftgebäude aus Fachwerk, folgen in ihrer Anordnung dem Verlauf der mittelalterlichen Ringmauer mit Gräfte und wurden vermutlich im 18. und 19. Jahrhundert errichtet. In der Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Wirtschaftsgebäude von einer Gräfte umgeben, die vermutlich während des Neubaus des Herrenhauses trocken gelegt wurde.

Das historisches Gewächshaus wurde um 1860 errichtet.

Ältestes Bauwerk ist eine Kapelle, die 1618 von Albert von dem Brink und seiner Gemahlin erbaut wurde. Aufgrund von Geldschwierigkeiten wurden jedoch wesentliche Teile des Inneren erst 1661 für den Hofrichter und Droste Otto von dem Brink ausgeführt.
  

Fotos
       

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