Haus Lohe - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Haus Lohe

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Soest

Adresse
   
Haus Lohe Schloss Lohe Gut Lohe Hildegard Hill-Green Manfred Green (Tel: 02922/7400)

Haus Lohe 1
59457 Werl-Westönnen (Kreis Soest)
    

Karte
          

Besichtigungsmöglichkeiten
  
Eine Innenhofbesichtigung soll lt. Fischer/Anneser nach einer Voranmeldung möglich sein.
   


Geschichte
      
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Haus Lohe (lôh = Eichwald) 1196 im Güterverzeichnis des Klosters Rumbeck.

       

Besitzergeschichte
       

Bis Beginn des 17. Jahrhunderts befand sich Haus Lohe im Besitz des Familie Wolf von Lüdinghausen. Es folgte zunächst die Familie von Wrede und ab 1738 die Werler Erbsälzerfamilie von Papen. Johann Casper Raimund von Papen heiratete 1738 Regine Juliane von Wrede, die das Rittergut Lohe erbte.

1773 wurde Haus Lohe an eine entfernte Verwandet, Maria Johanna Franziska von Papen verkaufte.

Maria Johanna Franziska von Papen-Lohe wandelte 1786 Haus und Gut in ein Fidei-Kommiss um. Sie verstarb 1800 unverheiratet und kinderlos. Ihr Erbe wurde ihr Großneffe Josef Anton von Papen. Sein Bruder Theodor trat die Nachfolge an. In dieser Linie befindet sich auch noch heute Haus Papen.

1960 erwarb die Familie Hill-Grenn das Herrenhaus, in dessen Besitz es sich auch noch heute befindet. Die Familie ließ das Herrenhaus umfassend renovieren.

Die übrigen Gebäude befanden sich derzeit noch im Eigentum von Christian von Papen-Lohe und seiner zweiten Ehefrau Alix, geb. von Scanzoni. Die Familie lebte in dem ehemaligen Renteihaus, bis sie die übrigen Gebäude und Ländereien 1996 an einen Landwirt aus Dortmund verkauften. Die Familie von Papen-Lohe nahm ihren Wohnsitz auf Schloss Antfeld im Sauerland.

               

Baugeschichte
      

1856 wurde das vorhandene Haus von dem Kölner Dombaumeister Vinzenz Statz für Franz Egon von Papen umgestaltet. Der Barockbau mit doppelläufiger Freitreppe und Treppengiebel wurde noch Westen hin um einen gotischen Kapellenflügel mit hohen Spitzbogenfenstern und einen gotischen Turm erweitert. Die Verglasung wurde 1857 in der Werkstatt von Didron in Paris hergestellt.

Der Landschaftsgarten wurde durch den Herzoglich Naussauischen Gartendirektor Thelemann aus Biebrich gegen Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt.

1982 wurde Haus Lohe unter Denkmalschutz gestellt

Die Wirtschaftgebäude stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Die Grundfläche des Hauses beträgt ca. 700 m². Es befinden sich mehrere Wohnungen und ein Antiquitätenhandel in dem Haus. Die Wirtschaftsgebäude sind verpachtet.

    

Fotos
       

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