Haus Lütkenbeck - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Haus Lütkenbeck

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Stadt Muenster

Adresse

Haus Lütkenbeck
Lütkenbecker Weg 100  
Kleine-Luetkenbecker-Konzerte.eu
Münster-St. Mauritz (Stadt Münster)
Luetkenbeck.de
            

Karte
            

Besichtigungsmöglichkeiten

Die Anlage wird privat bewohnt, weshalb lediglich der vordere Bereich der Anlage betreten werden darf. Ferner fanden gelegentlich in der Marienkapelle klassische Konzerte statt. Beispielsweise wurde beim Tag des offenen Denkmals am 10. September 2006 ein solches Konzert gegeben.


Geschichte
   

Besitzergeschichte

Lütkenbeck war ein altes bischöfliches Lehen, dessen Wurzeln in die karolingische Zeit zurückreichen.


Um 1300 waren die Ritter von dem Berge gen. von Dudikenbeke in der Hand des Lehens.


1329 kamen die Herren von Drolshahen durch Erbschaft in den Besitz von Lütkenbeck.


1695 erwarb Heidenreich Ludwig von Droste-Vischering zu Darfeld, fürstlich-münsterischer Kammerpräsident und Domscholaster zu Münster, das Haus, nachdem die Familie von Drolshagen ausstarb. Es befindet sich auch noch heute im Eigentum der Familie von Droste zu Vischering, die es jedoch nur selten zu Wohnzwecken benutzte. Die Familie von Droste zu Vischering bewohnte Lütkenbeck lediglich 1884 für kurze Zeit.


Im Jahre 1801 überließ der Erbdroste das Anwesen für ein paar Jahre dem Grafen Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg als Sommersitz.


Das Anwesen ist heute zu Wohnzwecken vermietet und die land- und forstwirtschaftlichen Flächen nebst dem landwirtschaftlichen Betrieb sind verpachtet.

      

Baugeschichte
    
Haus Lütkenbeck war ein Rittergut mit eigener Gerichtsbarkeit.

Die alte karolingische Hofstädte lag südlich an der Hornbeke. Sie wurde 1545 aufgegeben und daneben ein neues Haus errichtet, das Anfang des 18. Jahrhunderts abgebrochen wurde.

Ab 1705 wurde, westlich des alten Hauses, ein neues dreistöckiges Herrenhaus mit zwei Türmen vermutlich durch Gottfried Laurenz Pictorius im Auftrag von Heidenreich Ludwig von Droste-Vischering zu Darfeld errichtet, das bereits im Jahr der Fertigstellung am 28. 12. 1720 abbrannte. Es wurde nicht wieder aufgebaut. Die letzten Reste des Herrenhauses wurden 1835 beseitigt.

Die Vorburggebäude sind im 18. Jahrhundert vermutlich nach Plänen Lambert Friedrich Corveys errichtet worden. Die Wirtschaftsgebäude sind symmetrisch angeordnet und durch viertelkreisförmige Zwischentrakte, die zur Hofseite geöffnet sind, verbunden mit einem jeweils achteckigem, zweigeschossigen Pavillonturm am Ende. Der südliche Pavillon beheimatete das Gerichtshaus; der Nördliche hingegen die mit Stuckarbeiten versehene Marienkapelle.

Das südwestliche Wirtschaftsgebäude beheimatet das alte Zehnthaus, in dem sich früher Stallungen befanden.

In dem nordöstlichen Gebäude befindet sich das alte Pächterhaus das heute Stallungen und Wohngebäude beheimatet. Nach einem Brand 1847wurde das Gebäude wieder aufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten Umgestaltungsarbeiten.

Der alte Wachturm wurde 1835 abgebrochen.

Zu dem Anwesen gehört ein 190 Hektar großer Park.

Fotos
       

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