Schloss Overhagen - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Schloss Overhagen

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Soest

Adresse
  
Schloss Overhagen
Schloßgraben 19
59556 Lippstadt-Overhagen (Kreis Soest)
Schloss-Overhagen.de
  

Karte
            



Besichtigungsmöglichkeiten  
  

Außenbesichtigung
Eine Außenbesichtigung ist möglich.  

Innenhofbesichtigung
Eine Innenhofbesichtigung ist möglich. Allerdings ist zu beachten, dass das Schlossgelände als Schule genutzt wird.

Innenbesichtigung
Eine Innenbesichtigung ist nur eingeschränkt möglich. Die meisten Räume des Schlossgebäudes werden für den Schulbetrieb benutzt und kunsthistorisch weniger interessant.
  

Geschichte
       

Besitzergeschichte
    

Vermutlich brachte eine Erbtochter der Familie von Friedhartskirchen das Anwesen im 14. Jahrhundert durch Heirat in die Familie von Schormeler mit ein.

  

Bis 1945 lebte die Familie von Schorlemar auf Schloss Overhagen, die seitdem auf dem ca. 3 km entfernten Schloss Herringhausen wohnt. Das Schloss befindet sich immer noch im Eigentum der Familie von Schorlemar.

  

Seit 1948 wurde Schloss Overhagen als Kinderheim genutzt, bis 1962 ein Gymnasium und Internat in das Schloss Einzug fand. Der Schulverein Overhagen hat das Schloss im Wege des Erbbaurechts gepachtet. Heute wird es immer noch als Gymnasium genutzt. Im Herrenhaus befinden sich heute Unterrichtsräume sowie das 100 Personen fassende Schultheater. Später entstanden noch weitere moderne Schulgebäude.

   

Baugeschichte
     
Die Gebäude der Vorburg und Hauptburg befinden sich auf zwei voneinander getrennten Inseln.
   

 

Hauptinsel
      

An Stelle des alten Landguts Hoeverhagen, das erstmals 1235 genannt wurde, entstand 1619 der heute noch erhaltene Hauptbau. Baumeister war sehr wahrscheinlich Laurenz von Brachum d.J. oder Johann von Brachum für Johann von Schorlemar und dessen Ehefrau Odilia Elisabeth von Landsberg-Erwitte.

   

Schloss Overhagen ist das letzte Bauwerk der sog. Lipperenaissance. Das Haupthaus besteht aus 13 x 4 Fensterachsen. Die Schauseite des Haupthauses ist mit hellem Putz versehn und mit Ornamenten aus dunklem Backstein verziert. Die Rückseite ist lediglich mit günstigerem Rüthener Sandsein versehen. Die zwei mit welschen Hauben versehenen Ecktürme sind diagonal zueinander zugeordnet. Sie befinden sich in der Nordost- und Südwestecke des Herrenhauses.

  

1735 ist das Herrenhaus im Inneren nach einem Brand - vermutlich unter Beteiligung des Paderborner Hofbaumeisters Franz Christph Nagel, umgebaut worden.

  

Der Einbau eines neuen Treppenhauses 1835 erforderte eine neue Raumdisposition. 1850 folgte ein weiterer Umbau und 1889 Renovierungsarbeiten sowie die Umgestaltung der Parkanlagen.

  

1964 wurde das Herrenhaus nochmals restauriert.

   

 

Vorinsel
   

Die barocken Gebäude der Vorburg wurden 1720 errichtet. Sie sind achsial und symmetrisch ausgerichtet. Baumeister war vermutlich Franz Christoph Nagel. Ursprünglich bildeten die Gebäude der Vorburg eine Hufeisenform. Der Mittelteil wurde jedoch 1850 abgerissen.

    

Fotos
         

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