Burg Rüdenberg - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Burg Rüdenberg

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Soest

Lage
  
59602 Rüthen (Kreis Soest)
  

Karte
            

 

Geschichte
  
Im Zusammenhang mit der Gründung der Stadt Rüthen im Jahre 1200 wurde vermutlich von 1200 bis 1205 die Burg Rüdenburg als erzbischöfliche Landesburg für den Erzbischof Adolf von Köln erbaut. Erstmalige urkundliche Erwähnung fand die Burg erst im Jahre 1220.
  
Der Bergfried mit einem Mauerring von 10,4 Metern an der Westspitze des Burgareals wurde wahrscheinlich erst nach 1226 fertig gestellt.
  
Um 1300 wurde die Burg von 10 bis 12 Burgmännern bewohnt.
  
Die Burg Rüdenburg bildete zunächst den Verwaltungsmittelpunkt der kölnischen Herzogsgewalt in Westfalen. Bis zum 3. Vierteil des 13. Jahrhunderts hatten ebenfalls die Marschälle von Westfalen ihren Sitz auf der Burg Rüdenberg. Mit dem Kauf der Grafschaft Arnsberg durch den Kölner Erzbischof verlor die Rüdenburg an Bedeutung. Arnsberg wurde vielmehr als Verwaltungssitz des kurkölnischen Westfalens gestärkt. Nach und nach verließen auch die Burgmannen die Burg, was einen Verfall der Burg zur Folge hatte. Spätestens ab dem 16. Jahrhundert wurde das ehemalige Burgareal als Weide- und Gartenland genutzt. Lediglich die Kapelle war noch zu dieser Zeit vorhanden.
  
Im 17. Jahrhundert nutzten die Schützen der Stadt Rüthen das Gelände und Reste des Bergfrieds für ihre Schießübungen.
  
Seit 1826 bis heute wird das ehemalige Burgareal als Friedhof benutzt.
  
Den Eingangsbereich des ehemaligen Burgareals bildet seit 1880 das barocke Kirchenportal des ehemaligen Kapuzinerklosters in Rüthen, das 1684 durch Ambrosius von Oelde aus Rüthener Sandstein angefertigte und von dem Domprobst Johann Adolph von Fürstenberg gestiftete wurde.
   

Fotos
        

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