Gut Schweckhausen - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Gut Schweckhausen

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Adresse

Gut Schweckhausen
Gut Schweckhausen 4
59514 Welver-Balksen (Kreis Soest)
  

Karte
          


Geschichte
   

Besitzergeschichte
  
Schweckhausen wird erstmals 1303 urkundlich erwähnt, als die Brüder Konrad und Alexander von Meininghausen (Meiningsen) ihren Besitz dem Kloster Welver schenkten.

1351 wurde Johann von Droste zu Erwitte
von Hermann Wulff gen. Lüdinghausen mit dem Haus Schweckhausen belehnt.

Die Erbtochter, Anna von Droste, brachte Schweckhausen in die 1523 geschlossene Ehe mit Hermann von Hatzfeld zu Wildenberg ein, nachdem Jost von Droste 1557 verstarb.

1679 erhielt Benediktus Wilhelm von Droste zu Erwitte, Domherr zu Paderborn, Haus Schweckhausen von seinem Vetter von Hatzfeld durch Erbschaft.

1736 verkaufte der Neffe des Wilhelm von Droste zu Erwitte Haus Schweckhausen an den preußischen Obersten Franz Christoph von Friesenhausen.

Durch die Erbtochter fiel Schweckhausen an ihren Mann Friedrich Heinrich von Ketteler. Die Familie veräußerte Haus Schweckhausen am Franz Ludolf von Menge, der 1804 verstarb. Erbin wurde seine Schwester, die Witwe des 1786 verstorbenen Kammerherren Johann Franz von Bockum-Dolffs zu Sassendorf.

1825 erwarb der Freiherr Fritz von Fürstenberg zu Körtlinghausen das Haus, dessen Söhne es 1873 an den Fabrikbesitzer Cosack zu Arnsberg weiterveräußerten.

1878 ging Schweckhausen durch Erbschaft auf Dr. Ernst Osterrath über. Seine Erben wurden 1905 die Erben Tillmann zu Arnsberg.

Danach ging Schweckhausen an die Siedlungsgemeinschaft Rote Erde in Münster über, die es 1924 an den Landwirt August Kortmann aus Haltern veräußerte. Schweckhausen befindet sich auch noch heute in den Händen dessen Nachfahren.
  
Mittlerweile ist Haus Schweckhausen an den Schwiegersohn Thomas Jasper verpachtet.
  

Baugeschichte
   
Die äußere Gräfte wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zugeschüttet. Lediglich die Innengräfte ist heute noch vorhanden.

Das Herrenhaus ist ein verputzter Bruchsteinbau, der auf einem hohen Kellergeschoss errichtet worden ist. Das Haus wurde wahrscheinlich nach dem Siebenjährigen Krieg erbaut, nachdem es im Krieg zerstört worden ist.

Die zwei Fachwerkscheunen neben dem Herrenhaus stammen vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Die übrigen Wirtschaftsgebäude sind zu späterer Zeit errichtet worden.
      

 
 
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