Haus Sengerhof - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Haus Sengerhof

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Adresse
  
Haus Sengerhof
Haus Saengerhof
Sengerhof 1
59514 Welver-Dinker (Kreis Soest)
Sengerhof.de
  

Karte
          

  
Besichtigungsmöglichkeiten
   
Das Betreten der Anlage ist für Unbefugte nicht gestattet. Demzufolge ist auch eine Innenbesichtigung nicht möglich. Allerdings besteht ein guter Blickkontakt von außerhalb der Anlage. Heute befindet sich auf dem Sengerhof eine Pferdepension und -reitanlage sowie Mietwohnungen.
  

Geschichte
   

Besitzergeschichte

Ursprünglich befand sich Haus Sengerhof im Eigentum der Grafen von der Mark, die es als Lehen übertrugen. Erster urkundlich erwähnter Lehnsträger wurde 1392 Jan von Haver.

Über die kinderlose Ehe zwischen Katharina von Haver mit Heinrich von Schlingworn gen. Ketteler zu Altengeseke ging Haus Sengerhof an Katharinas Neffen Othmar von Knipping zu Clötinghof gegen Mitte des 17. Jahrhunderts.

1686 verstarb Alhard von Knipping kinderlos, so dass Haus Sengerhof seinem Schwager Alhard von Droste zuviel und er 1713 mit dem Gut belehnt wurde.

1736 verstarb Johann Heinrich von Droste. Daraufhin wurde der Offizier Hans Heinrich von Zastow durch den König Friedrich Wilhelm I. von Preußen mit Haus Sengerhof belehnt.

1781 machte Dietrich von Zastow das Haus zum Fideikommiß. Am 20.09.1790 erwarb er es schließlich durch Kauf.

1906 wurden bereits bis auf 30 Morgen die Ländereien des Gutes durch Hermann Joseph von Zastrow verpachtet. 1925 folgte schließlich der endgültige Verkauf des Hauses nebst 261 Morgen Land an den Landwirt Willy Ostermann gen. Schulte-Holthausen aus Gelsenkirchen-Buer. Sein Sohn Willi wiederum verkaufte 1972 das Haus nebst 235 Morgen an den Landwirt Friedrich-Wilhelm Heckmann aus Unna.

1990 erwarben Dr. Meinolf Schultebraucks und seine Frau Manuela das stark verfallene Herrenhaus nebst 1.000 m² Umland. Die übrigen Teile blieben im Eigentum der Familie Heckmann, die es auch noch heute besitzt. Sie betreibt dort einen Reitbetrieb. Allerdings besitzt die Familie Schultebraucks ein Vorkaufrecht an dem Pferdestall und dem Gärtnerhaus.
 

Baugeschichte

Das Herrenhaus ist ein mit Walmdach versehener zweieinhalbgeschossiger Fachwerkbau, der 1747 und im 19. Jahrhundert auf dem Tonnengewölbe der Vorgängerbauten entstand. In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts ist das Haus umfassend renoviert und wiederhergestellt worden.
 
Das Gärtnerhaus ist ein zweigeschossiger Fachwerkbau aus dem Jahre 1720. Der Name stammt von seiner Nutzung als Unterstellmöglichkeit für Kutschen und der Gärtnerwohnung ab. Vermutlich wurde dieses Gebäude zuvor als Torhaus verwendet.
 
Der Pferdestall aus dem Jahre 1895 ist ein jeweils in seiner südlichen und nördlichen Ecke mit jeweils einem kleinen Turm versehenes Backsteingebäude. Es trägt das Wappen des Errichters.
     

Fotos
           

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