Haus Venne - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Haus Venne

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Warendorf

Adresse

Haus Venne
Mersch 84
48317 Drensteinfurt-Mersch (Kreis Warendorf)
Haus-Venne.de (Zur Zeit (28.12.2009) sind noch keine Inhalte hinterlegt)
      

Karte
           


Besichtigungsmöglichkeiten  
        

Innenbesichtigung
Eine Innenbesichtigung ist nicht möglich, da das Haus privat bewohnt wird.

Außenbesichtigung
Eine Außenbesichtigung ist nur von den umliegenden Straßen aus möglich. Das Betreten der Anlage ist lt. einem Schild untersagt. Früher bestand zwar eine Möglichkeit einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Ob dies jedoch immer noch der Fall ist, kann ich leider nicht beantworten.
    

Geschichte
    

Besitzergeschichte
    

Im 13. Jahrhundert wurde erstmalig Haus Venne erwähnt. Vermutlich befand sich zunächst die Anlage im Eigentum der Herren von Venne. Später gelang die Anlage in die Hände der Herren von Galen.


1574 kam die Anlage an die Herren von Karthausen (Karthusen).


1611 kamen die Herren von Ascheberg zu Ichterloh durch Heirat in den Besitz der Anlage. Es entstand die Linie von Ascheberg zu Venne.
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1936 gelangte das Anwesen durch Heirat an die Familie Dietrich, die noch heute im Herrenhaus wohnt.

    

Baugeschichte
    

An Stelle eines adeligen Fachwerkgräftenhofes wurde von 1710 bis 1716 ein barockes Herrenhauses für den fürstbischöflich münsterschen geheimen Land- und Kriegsrat Freiherr Johann Matthias von Ascheberg und seine Gattin Elisabeth von Lipperheide errichtet. Die Pläne stammen von dem westfälischen Barockbaumeisters Lambert Friedrich Corfey, einem Lehrer Johann Conrad Schlauns.


Die Schlossanlage ist symmetrisch ausgerichtet. Sie besteht aus Backsteinen. Sie umfasst das zweigeschossige Haupthaus mit Krüppelwalmdach und die vier querliegenden vorgelagerten Nebengebäude. Die Gesamtanlage ist hufeisenförmig ausgerichtet.


Das dem Herrenhaus nord-westlich vorgelagerte Gebäude mit Dachreiter beherbergt die Kapelle Mariä Himmelfahrt, dessen Inneres von 1769 bis 1771 im Stil des Rokoko ausgebaut wurde.


1767 wurde nordöstlich des Haupthauses ein zweigeschossiges Gartenhaus errichtet. Die Planung für das Gartenhaus wird nach der h.M. Johann Conrad Schlaun zugeschrieben. Da keine Archivalien oder Pläne überliefert sind, ist dessen Urheberschaft nicht unbestritten.

    

Fotos
      

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