Schloss Vörden - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Schloss Vörden

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Hoexter

Adresse

Schloss Vörden
Marktstr. 20
37696 Marienmünster-Vörden (Kreis Höxter)
        

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Geschichte
  

Besitzergeschichte

1319 ließ der Abt des Klosters Marienmünster, Hermann von Mengersen, zum Schutz des Klosters eine Burganlage in Vörden erbauen. Bereits 1324 trat Hermann von Mengersen auf Druck des Paderborner Bischofs Bernhard V. die Burg an das Hochstift Paderborn ab.

Der Paderborner Bischof Simon verpfändete 1387 die Burg an die Herren von Holthausen und Natzungen.

1505 erwarb die Familie von Haxthausen einen Teil der Anlage.

1582 löste Bischof Heinrich von Paderborn sämtliche an der Burg bestehenden Pfandschaften an der Burg aus und übertrug Vörden komplett an Konrad von Haxthausen.

1616 verpfändete Agathe von Haxthausen ihrem Bruder Dietrich von Fürstenberg, Fürstbischof von Paderborn, die Burg.

Die Anlage befindet sich auch noch heute im Eigentum der Familie von Haxthausen.
  

Baugeschichte

Der Ort Vörden wurde erstmals 1299 urkundlich erwähnt.

1319 ließ der Abt des Klosters Marienmünster, Hermann von Mengersen, zum Schutz des Klosters eine Burganlage in Vörden erbauen. Der Bau dieser Anlage nahm 5 Jahre in Anspruch.

In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Burg durch drei Großbrände in den Jahren 1511, 1516 und 1540 verheerend in Mitleidenschaft gezogen. Bei dem letzten Brand blieben nur noch einige Teile der Wehranlage und ein einziges Haus unversehrt. Über einen möglichen Nachfolgebau ist bislang nichts bekannt.

Das heute noch erhaltene Schloss wurde 1734 für Caspar Philip von Haxthausen errichtet. Vermutlich war der Hildesheimer Baumeister Justus Wehmer der verantwortliche Baumeister. Das Schloss ist ein zweigeschossiger verputzter Bau auf einem Bruchsteinsockel. Die Vorderseite ist mit zwei um jeweils eine Achse hervortretende kleine Seitenflügel versehen. Ebenso tritt der Mittelrisalit hervor. Über dem Portal befindet sich eine Wappenkartusche mit dem Wappen des Schlosserbauers.

Auffällig sind zudem auch die auf der Rückseite des Haupthauses gelegenen großen zwei Stützmauern. Die untere Stützmauer wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Entlastung der bestehenden Stützmauer errichtet.
 

Fotos
       

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