Haus Vornhelm - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Haus Vornhelm

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Warendorf

Adresse
           Wilderich Graf von Schall-Riaucour; Tel.: 02528/93060; Fax: 02528/378602; Mail: hausvorhelm@t-online.de

Haus Vorhelm
Droste-zu-Vischering-Weg 10
59227 Ahlen-Vorhelm (Bauernschaft Schäringerfeld; Kreis Warendorf)
    

Karte
           


    
Besichtigungsmöglichkeiten  

   

Innenbesichtigung
Eine Innenbesichtigung ist nicht möglich. Die Anlage befindet sich in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich.  

Außenbesichtigung
Es ist nur Blickkontakt von den zahreichen umliegenden Straßen und Wanderwegen möglich.  
   

Geschichte
              

Besitzergeschichte
    
1686 starb die Adelslinie derer von Tork, die sich spätestens seit 1413 im Besitz von Haus Vorhelm befunden hat, mangels männlicher Nachkommen, aus.

Durch Erbschaft fiel Haus Vorhelm 1715 an die Familie Droste zu Vischering, nachdem es sich zuvor in den Händen der Familien von Westerholt und von Schenking befunden hat. Haus Vorhelm befindet sich auch noch heute im Eigentum der Familie von Droste zu Vischering.

  

Die wohl bekannteste auf Haus Vorhelm geborene Persönlichkeit ist Klemens August Freiherr von Droste zu Vischering, der am 21.01.1773 das Licht der Welt erblickte. 1836 wurde er als Erzbischof von Köln inthronisiert.

  

Heute bewohnt die Familie des Reichsgrafen Wilderich von Schall-Riaucour das Anwesen. Er ist Mitbegründer der Augustin-Wibbelt-Gesellschaft e.V., die es sich zur Aufgabe gemacht hat niederdeutsches Kulturgut in Westfalen zu pflegen und fördern. Reichsgraf Wilderich von Schall-Riaucour ist seit dem 20 April 1974 mit der auf Haus Vorhelm geborenen Tochter des Erbdrosten Graf Georg Droste zu Vischering Gräfin Christine Droste zu Vischering verheiratet.

   

Baugeschichte
   
Die heutige Burganlage geht in ihren Ursprüngen auf das 15. Jahrhundert zurück.

Nördlich der Hauptburg liegt die Fachwerkmühle, die Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut wurde.

Die Gesamtanlage besteht aus insgesamt sechs Inseln, die von einem umfassenden und verzweigten Gräftensystem umgeben sind. So existiert beispielsweise eine separate Bleichinsel im Osten der Anlage.
    

 

Hauptinsel
   
Auf der Hauptinsel wurde in mehreren Bauphasen das schlichte, zweigeschossige und zweiflügelige Herrenhaus errichtet. Es besteht aus verputztem Fachwerk.
  

Der Hauptflügel ist wohl im 17. Jahrhundert errichtet worden. Er ist mit einem barocken Dachreiter versehen.

  

Der seitliche Nebenflügel im Süden verfügt über einen Dreistaffelgiebel und einen zweigeschossigen Erker. Vermutlich ist der Nebenflügel um 1600 entstanden. Der Erker mit der Auslucht stammt aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, der nördliche Anbau wird auf 1702 datiert.

 

Die Gebäude wurden im 19. Jahrhundert mit einem einheitlichen Zementputz versehen.

  

 

Vorinsel
      
Durch eine barocke Toranlage gelangt man über eine ehemalige Zugbrücke auf die Vorinsel mit zwei Wirtschaftsgebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Das größere Gebäude im Süden ist mit einer Durchfahrt versehen. Es wurde vor einigen Jahrzehnten an Stelle eines alten Gebäudes erneuert.
  

Nördlich des Herrenhaues, neben der Zufahrtsstraße, befindet sich die Fachwerkmühleaus dem Anfang des 18. Jahrhunderts.

   

Fotos
        

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