Haus Welchenbeck - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Haus Welchenbeck

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Soest

Adresse

Haus Welschenbeck
Mülheimer Straße 30
59581 Warstein-Belecke (Kreis Soest)
Welschenbeck.de
Burg-Restaurant.de
   

Karte
          


Geschichte
   

Besitzergeschichte

Bis 1222 war Welschenbeck im Besitz des Erzbischofs Engelbert I. von Köln.

1222 heiratete die Nichte des Erzbischofs Engelbert I. von Köln, Wallburg Gräfin Kessel, den Edelherrn Berthold von Büren. In diese Ehe wurde Haus Welschenbeck eingebracht.

Die Familie von Büren belehnte 1450 bis 1465 Heidenreich von Plettenberg mit Haus Welschenbeck.

1465 wurde Haus Welschenbeck an Dietrich von Erwitte verkauft.

1654 brachte Elisabeth Maria Ursula von Erwitte Haus Welschenbeck in die Ehe mit Gottfried Arnold von Doornik ein.

1765 heiratete Maria Elisabeth von Doornik-Welschbeck Adolph (Adolf) von Nagel zu Varnholt (Vornholz). 1794 erbte sie von ihrem Vater u.a. das Haus Welschenbeck.

Vorgenanntes wurde dem Buch Plattes, Adelsfamilien im Kreis Soest
- einst und heute entnommen. Abweichende Ausführungen sind bei Bieker, Schlösser im Grünen - Adelssitze im Sieger und Sauerland und bei Fischer/Anneser zu finden. Insoweit werden bis zur endgültigen Klärung an dieser Stelle auch die abweichenden Ausführungen Biekers dargestellt: Bis zum Erwerb durch Dietrich von Erwitte sind die Ausführen identisch. Abweichend ist aber nach Bieker Haus Welschenbeck an die Familie von Ovelacker und danach an die Familie von Siegen gekommen, ohne dies ausführlicher mit Daten zu belegen. Friedrich von Siegen soll 1624 Othmar von Erwitte Haus Welschenbeck verkauft haben. 1650 soll dieser wiederum das Haus an Gottfried Arnold von Doornick weiterverkauft haben. Wilhelm Caspar von Doornik soll schließlich Haus Welschenbeck seinem Enkel vermacht haben. Zu dieser Zeit hat schon die Familie von Nagel-Doornik auf Haus Welschenbeck gewohnt.

Haus Welschenbeck befindet sich auch noch heute im Eigentum der Familie Nagel-Doornik. Seit 1950 ist Haus Welschenbeck ständiger Wohnsitz der Familie, die von Schloss Vornholz bei Oelde dorthin zog. Zuvor wurde das Haus von Rentmeistern verwaltet.

Heute sind die landwirtschaftlichen Flächen an verschiedene Bauern verpachtet. Der Forst hingegen wird in Eigenregie bewirtschaftet.

Seit 2002 befindet sich in dem alten Gemäuer ein Café und Restaurant.

  

Baugeschichte
   

Während des Soester Fehde (1444 bis 1449) im Jahr 1445 zerstörten die Soester die Burg Welschenbeck. Dabei wurden sämtliche Bewohner getötet. Das heute noch erhaltene Burgmannshaus, nördlich der zerstörten Burganlage, blieb hingegen verschont. Zudem wurde das Anwesen im Dreißigjährigen Krieg durch die Schweden verwüstet. Es ist ein graues, schlichtes eineinhalbgeschossiges Herrenhaus mit rotweißen Fensterläden, hohem Satteldach sowie einem turmartigen Anbau.

   

Fotos
       

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