Schloss Wewer - Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen-Lippe

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Schloss Wewer

Bauwerke > geordnet nach Kreisen > Kreis Paderborn

Adresse
  
Schloss Wewer
Barkhauser Straße 299
33106 Paderborn-Wewer (Kreis Paderborn)
  

Karte
          

   
Besichtigungsmöglichkeiten


Eine öffentlich zugänglich Straße führt fast bis zum Schloss, so dass zumindest Sichtkontakt möglich ist. Das Schlossgelände darf jedoch nicht betreten werden. Eine Innenbesichtigung ist somit nicht möglich.
  

Geschichte
   

Besitzergeschichte

Der Ort Wewer wird erstmalig 835 in einer Urkunde des Klosters Corvey erwähnt.


1015 übertrug Bischof Meinwerk von Paderborn das Gut Wewer dem Kanonikus Nithing.


1189 wurde erstmals Suetherus von Wewer (Wevere) urkundlich erwähnt.


Bis 1429 befand sich Schloss Wewer in den Händen der Herren von Wewer.


Nach Aussterben der Herren von Wewer im Jahr 1449 fiel die alte Burg wieder an das Paderborner Domkapitel zurück.


Als Lehen des Paderborner Domkapitels übertrug der Paderborner Domherr Sterano von der Malsburg, Oboedientiarius in Wewer, 1449 Arnold von Imbsen (Immessen, Ymmessen, Ymmedeshusen, Immeshusen, Imsen) das dem Domstift Paderborn gehörende Gut mit Zubehör als Lehen.


Um 1500 besaßen Cordt (Conrad, Kurt) von Imbsen und sein Bruder Johann, Domherr zu Paderborn und Probst zu Hameln, gemeinschaftlich das Gut Wewer.


Die Erbtochter Anna des Cordt von Imbsen heiratete 1517 den Ritter Reinhard (Reinecke) von Brenken. Johann von Immessen verkaufte 1519 seinen Anteil an Reinhard von Brenken.
Er verlegte seinen Wohnsitz nach Wewer.
  

Cordt von Immessen heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau erneut. Aus dieser Ehe gingen mehrere Söhne hervor, so dass er die streng abgeteilte Hälfte wieder zurückverlangte.


Nach dem Aussterben dieser Seitenlinie von und zu Brenken auf Wewer fiel der Besitz in Wewer durch Erbschaft 1817 an die Hauptlinie der Familie von und zu Brenken auf Schloss Erpernburg.


Am 28. April 1833 starb die Familie von Imbsen mit Wilhelm Anton von Imbsen, nachdem bereits seine drei Söhne verstorben waren, im Mannesstamme aus. Freiherr Friedrich von und zu Brenken auf Erpernburg kaufte am 06.02.1838 den übrigen Teil von den Erben der Familie von Imbsen. Damit wurden die beiden Güter endgültig vereint. Ebenso wurde u.a. das Gut Wilhelmsburg durch Friedrich von und zu Brenken zu Erpernburg gekauft.

      

Baugeschichte

Das barocke Schloss ist ein relativ einfaches, dreizehnachsiges, Gutshaus mit hohem Walmdach, das von 1684 bis 1686 für Freiherr Jodokus Godfried (Gottfried) von Imbsen errichtet worden ist. Der ursprünglich vorhandene Dachreiter ist nicht mehr vorhanden.


In der Mitte des 19. Jahrhundert wurde an der Nord-Westecke des Schlosses eine neugotische Kapelle angebaut. Aus dieser Zeit stammen auch die Wirtschaftsgebäude zwischen dem Schloss und der Landstraße.

  

Die alte Burg sowie ein Teil der Wirtschaftsgebäude sind im 16. Jahrhundert errichtet worden.

         

Fotos
      

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